Ressourcen

Im Jahr 2022 fiel der „Erdüberlastungstag“ in Deutschland auf den 4. Mai; ab diesem Tag verbrauchen wir mehr Ressourcen, als die Erde auf natürlichem Weg ersetzen kann.  Ab diesem Tag leben wir also auf Pump. Ein Grund dafür ist auch unsere Art zu konsumieren und zu produzieren. Und da wir keine drei Erden haben, sondern nur eine, nehmen wir das Thema Ressourcenschutz bei Naturata sehr ernst. Ob Energie, Wasser oder Rohstoffe – wir arbeiten täglich daran, unseren Ressourcenverbrauch zu verringern.


Ressourcen schonen – jeden Tag, überall

Jede und jeder von uns verbraucht ständig Ressourcen, auch bei der Arbeit: Wir fahren morgens ins Büro, schalten dort das Licht und den Computer an und drehen vielleicht die Heizung auf. Wir drucken und kopieren, kochen Kaffee, waschen uns die Hände und werfen unseren Abfall in den Mülleimer. Natürlich sind die Herstellung und der Transport unserer Produkte durch unsere Partner weitaus ressourcenintensiver als die Arbeit in unseren Büros. Doch auch hier schauen wir genau hin: So benutzen wir ausschließlich Recyclingpapier, das FSC-zertifiziert ist, und konnten unseren Verbrauch an Kopierpapier von 62.500 Blatt in 2018 auf 22.500 Blatt in 2021 reduzieren. Bei Briefpapier schafften wir es, den Verbrauch im selben Zeitraum um mehr als ein Viertel zu reduzieren Weitere Informationen zu unseren direkten Umwelteinflüssen finden Sie unter dem Thema Umwelt oder in unserer aktuellen Umwelterklärung.


Verpackungen – weniger, leichter, nachhaltiger

Doch der wirklich große Hebel beim Ressourcenschutz sind unsere Verpackungen. Sie sollen das Produkt schützen, unsere Kundinnen und Kunden informieren und gleichzeitig umweltfreundlich sein. Deshalb denken wir bei der Entwicklung eines Produktes die Verpackung immer gleich mit: Wir achten darauf, die dafür notwendigen Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen – und natürlich darauf, umweltbelastende Stoffe zu vermeiden. Nachhaltigste Materialien, sparsam verwendet und mit minimalem Druckaufwand gestaltet – so sieht die optimale Naturata Verpackung aus. Beispiel Zucker: Seit 2020 verwenden wir für alle unsere Zucker – außer für Puder- und Gelierzucker – eine Verpackung aus Papier, das im Altpapier entsorgt und wieder recycelt werden kann.

Und auch die Druckfarben haben wir reduziert. So sind unsere Zucker nicht nur bestmöglich geschützt, sondern auch ökologisch unbedenklich. Das garantieren wir. Für unsere Schokoladen verwenden wir nur FSC-zertifiziertes Papier für die Verpackung. Wenn Sie also eine unserer Schokoladen genießen, können Sie sicher sein, dass Sie gleichzeitig einen Beitrag zu verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung und höheren Umwelt- und Sozialstandards in Wäldern weltweit leisten. Da schmeckt die Schokolade gleich doppelt so gut. Was hinter dem FSC-Siegel steckt und warum es so wichtig ist, finden Sie bei FSC Deutschland.

Immer mehr Naturata Produkte
sind auch im ressourcenschonenden

Nachfüllbeutel erhältlich.


Welches ist die nachhaltigste Verpackung?

Welche hat den besten ökologischen Fußabdruck? Die Antwort ist: Kommt drauf an. Denn die Verpackungsfrage ist komplexer, als Sie vielleicht glauben. An eine Verpackung werden viele Anforderungen gestellt – je nach Produkt, Gesetzeslage und Kundenwünschen. Sie soll das Produkt gegen Schmutz oder Feuchtigkeit schützen, gut stapelbar sein, Informationen über Inhaltsstoffe oder Kennzeichnungen transportieren und umweltgerecht entsorgbar sein. Und schließlich sollte sie von den Kundinnen und Kunden einfach verwendet werden können und den Preis des Produktes nicht in die Höhe treiben. Manchmal haben scheinbar ökologische Lösungen auf den zweiten Blick handfeste Nachteile. Ein Beispiel: Bei Mehrweg-Verpackungen – besonders bei solchen aus Glas – sind kurze Lieferwege wichtig, denn ihr Leergewicht ist relativ hoch, und das führt zu höheren CO2-Emissionen beim Hin- und Rücktransport. Ein langer Transportweg wirkt sich deshalb doppelt negativ auf die Umweltbilanz aus.

Als Bio-Pionier und Lebensmittelanbieter haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie wir unsere Produkte so umweltfreundlich und ökologisch wie möglich verpacken können. Dazu haben wir die Beratungsfirma Thinkstep ins Boot geholt: Mithilfe ihrer Software haben wir die Ökobilanzen von verschiedenen Verpackungen für unsere Getreidekaffees verglichen und bewertet. Im Rennen waren eine Weißblechdose, ein Glasgefäß, eine aluminiumbedampfte Pappdose sowie eine Nachfüllvariante mit Polypropylenbeuteln. Wie ökologisch ist jeweils die Herstellung der Verpackungsrohstoffe? Wie viel Wasser wird bei der Produktion verbraucht, wie viel CO2 emittiert? Wie lange bleiben unsere Kaffees darin frisch? Und was sagen unsere Kundinnen und Kunden zu der Verpackung? Gemeinsam mit Thinkstep gingen wir diesen Fragen nach.


Nicht perfekt, aber immer besser

Das Ergebnis unserer Studie: Keine der Alternativen schnitt in allen Bereichen perfekt ab. So hat das Glasgefäß einen niedrigen Wasserverbrauch und eine hohe Recyclingquote, doch eben auch ein hohes Eigengewicht. Und Glas kann nicht zu 100 % recycelt werden. Leichter und besser recycelbar ist da die Weißblechdose; und wenn man nur auf den CO2-Fußabdruck schaut, so ist die Pappdose klarer Sieger. Was tun? Wir wählten die Option, bei der es am realistischsten ist, dass die Kundinnen und Kunden sie so lange wie möglich verwenden: die Weißblechdose in Kombination mit einem Nachfüllbeutel.

Der Weg zur ultimativen Verpackung ist noch weit, das haben wir aus der Studie gelernt. Bis dahin heißt es: vermeiden, vermindern, verwerten und wiederverwenden! Deshalb versuchen wir, Verpackungen so weit wie möglich zu vermeiden oder zu reduzieren. Wenn beides nicht oder nicht mehr möglich ist, ist es wichtig, dass die Verpackung möglichst häufig wiederverwendet werden kann; auch das schont Ressourcen. Doch dazu braucht es viel Kommunikation. Denn unsere Weißblechdose mit Nachfüllbeutel ist nur dann am umweltfreundlichsten, wenn sie auch tatsächlich immer wieder verwendet und nachgefüllt wird. Aber in einem sind wir uns sicher: Wenn Sie einmal unseren leckeren Lupinenkaffee probiert haben, werden Sie ihn bestimmt wieder kaufen. Nehmen Sie dann einfach den Nachfüllbeutel.

Hier finden Sie unsere Produkte im besonders ressourcenschonenden Nachfüllbeutel: